Kranich-Modellbogen

AN-24

Titel:  Turbopropflugzeug der Aeroflot AN-24   (2. Ausgabe/Nachauflage)

Konstrukteur:   Gerhard Krabs

Titelzeichnung:  Hans Räde

Erscheinungsjahr:  1964

Herausgeber: Verlag "Junge Welt" Redaktion "MODELLBOGEN"

Bestell-Nr.:  64-24M  Maßstab: 1:50     Preis:  1,80 Mark

1. Abbildung - Umschlagseiten mit Bauanleitung

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Der Kranich-Modellbogen des Turbopropflugzeuges AN-24 hatte als Vorbild ein Passagierflugzeug aus dem OKB Antonow (ОКБ Антонов), welches speziell für den Kurz- und Mittelstreckenflug entwickelt wurde. Die unveränderte Modellkonstruktion wurde von Gerhard Krabs entworfen und die Titelzeichnung von Hans Räde blieb unverändert. Für die Modellkonstruktion ist der Maßstab 1:50 beibehalten worden. Der Kranich-Modellbausatz ist im A 4 Format gestaltet und besteht aus 4 Seiten Heftumschlag mit Bauanleitung sowie 10 Bastelseiten mit den Bauteilen. Davon sind 4 Kartonseiten mit Teilen für die Stützkonstruktion und 6 Kartonseiten mit Metallfolie mit den anderen Bauteilen versehen. Der Kranich-Modellbogen ermöglicht den Nachbau des sowjetischen Verkehrsflugzeuges AN-24 in der Kennung der sowjetischen Fluggesellschaft -AEROFLOT-.  Es ist die zweite Ausgabe dieser Modellkonstruktion als Kranich-Modellbogen.  Die Modellkonstruktion orientierte sich am Prototyp mit der Kennung der AEROFLOT СССР-Л 1959. Die Informationen zum Flugzeugtyp sind ausreichend und die Bauanleitung sehr detailliert.

2. Abbildung - Bastelseiten

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Die Bastelseiten zeigen einen guten Zustand des Kranich-Modellbogens. Die Anordnung der einzelnen Bauteile ist sehr übersichtlich und in einer guten Druckqualität ausgeführt. Die Bauteile für die Stützkonstruktion sind sehr umfangreich und sprechen für die gute Qualität der Modellkonstruktionen von Gerhard Krabs. 

 

Quelle Bilder und Text       Original Kranich-Modellbogen / Modellbaufreunde Ingolf Hoppe, Ulrich Günscht und Lothar Schlüter

   

Modellbaufreund Gerd Kaminski hat einen nachgezeichneten Kartonmodellbausatz einer Antonow AN 24 mit der INTERFLUG - Kennung gebaut. Dieser Bausatz kann kostenlos bezogen werden.

 

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Zu den abgebildeten Bildern des gebauten Modells der Antonow AN-24, bietet Modellbaufreund Gerd Kaminski einen selbst nachgezeichneten Kartonmodellbausatz an, der unter nachfolgend genannter E-Mail Anschrift kostenlos bestellt bzw. bezogen werden kann.

E-Mail    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nachfolgend eine Galerie-Übersicht des Modellbausatzes 

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 Für die Bauanleitung wird nachfolgende Textübersicht angegeben

Hallo Kartonmodellbaufreunde,

 

schon seit Jahren bin ich auf der Suche nach Modellen der An-24. Für den Kartonmodellbastler gab es seit den 60igern von Kranichmodellbogen eine Version der Aeroflot, wie sie vermutlich eher einer Art Prototyp entsprechen würde, soll heißen, mit rundem Rumpfquerschnitt. (vielleicht auch kein aussagekräftiges Material für den Konstrukteur vorhanden)  Ein kreisrunder Rumpfquerschnitt ist aber bei den bekannten Versionen nicht vorhanden, auch der Baukasten von Plasticart hat diese Vermutung bestätigt. (1:100) 

Der Realität am nächsten kommt der Schwarz/Weiß-Modellbogen aus der Typensammlerreihe. Seine Rumpfspanten weisen eine Formgebung aus, wie sie bei Transport - und Passagierflugzeugen fast überall Anwendung findet. 

Auf russischen Internetseiten bin ich auf Modelle von Di-3 gestoßen, speziell auf Flugzeuge An-24 nach dem Projekt „bobkow“.  Es sind eine ganze Reihe verschiedener Farbversionen von An-24 zu finden zum freien Herunterladen.

Der Umgang mit diesen Unterlagen ist allerdings erschwert durch viele fehlende Erklärungen, Baupläne und fehlende Kleinteile, wie Verbindungslaschen u.ä. Andeutungsweise hier der Hinweis, ein Anfänger würde diesen Bogen nicht anfassen – schade um den Nachwuchs. 

Das hat mich nicht davon abgehalten, die Polarversion des Herrn (Frau?) Bobkow farblich einer Interflugausführung anzupassen. Die verwendeten Farbe Rot war hier die „einfachste“ Variante, im Programm „Paint“ und „GIMP“ die notwendigen Arbeiten vorzunehmen. Um jeder Art von Kritik an meiner Umzeichnung des Bobkow-Projekts „vorzubeugen“: Ich erhebe keine Anspruch auf jede „Form von absoluter Qualität“, nicht auf 100%ige Richtigkeit und nicht auf Korrektheit aller Abbildungen.

Bin aber dankbar dafür, überhaupt brauchbares Ausgangsmaterial gefunden zu haben. 

Meine weiteren Quellen (abgesehen vom Bobkow-Projekt) sind eine Monographie einer tschechischen Luftfahhrtzeitung, etliche Fotos aus dem Internet und auch computergestaltete sogenannte „Sim-Pics“ für Flugsimulatoren. Die Sim-Pics liefern die schönsten Bilder, aber leider nicht die Korrektheit in technischer Hinsicht der vorhandenen An-24-Versionen. Elementare Hinweise gab die Monographie, zur Ergänzung von Spanten im Heck und zu Tragflügelgeometrie in der Draufsicht. Bei moderneren An-24-Versionen hat der Flügel zwischen Triebwerk und Rumpf eine größere Tiefe. (ist breiter) Auch der Stabilisator unter dem Heck war später in 2 „Flossen“ geteilt.  Das Abgasrohr der APU (Hilfstriebwerk) war zunächst zur Seite nach rechts gewendet am rechten TW. Entgegen der alten Variante habe ich hier die moderne Version belassen, der Abgasstrahl geht gerade nach hinten.

 

Baubeschreibung,  In bekannter Weise in der Reihenfolge der Zahlen basteln:

Besondere Sorgfalt bei den Teilen 3 und 4 ist „geboten“, denn diese sollten gemeinsam vormontiert werden. Unbedingt den Spant ¾ montieren, er gibt dem Raum unter dem Cockpit die richtige Form.  Dann an Teil 2 so auf die Lasche (diese vorher dort mit „Kerben“ ausschneiden, um nach oben den Raum für das Cockpitteil 4 zu erhalten) anpassen, dass die Klebefläche der Lasche gut ausgenutzt wird.

 Für den Bug steht eine fast ursprüngliche Variante und eine nach dem „Kranichprinzip“ zur Verfügung. (ursprünglich Teile 5 und 6, alternativ A,B und C

In den letzten Heckteilen beachten, dass die Freiräume für die Höhenruderholme ausgeschnitten werden müssen, hier besser etwas „großzügiger“ ausschneiden, damit das „Holmgebilde“ mit der positiven V-Form durchpasst. (auch beachten: die untere Rumpfnaht "wandert" von Teil 11 bis 13 nach oben) Der Holmenkasten für das Seitenleitwerk wird nur stumpf aufgeklebt.  Es steht euch frei, hier und dort mit Pappestreben an den Holmvorder -oder Hinterkanten die Stabilität zu erhöhen. (gilt auch zu für die Holmenkästen der Tragflügelsegmente) Wenn etwas beim Aufsetzen der Höhenruder oder des Seitenbleitwerk schwergängig ist, den Holmenkasten einfach etwas kürzen. 

Teil 1 und 8 haben auf dem „Dach“ eine schraffierte Fläche. Diese zum Platzieren des Mittelflügel großzügig ausschneiden. Der Holmenkasten „M“ hat im Profil eine „höchste“ Stelle, diese bildet auch im Flügel die Profildicke – bitte dort platzieren und die Nasenkante des Flügels entsprechend der Profilskizze ausformen. Es empfiehlt sich nach der kompletten Mittelflügelmontage und Verkleidung durch 18a die beiden Triebwerke zu montieren. Bei den Triebwerken an die Skizzen halten und beachten, dass die „Titelseite“ aller Spanten nach hinten zeigt. (von hinten zu sehen ist) Der Spant g hat nämlich eine kleine geschwärzte Fläche als „Boden“ des Abgasrohres. 

Die Teile t gehören wohl zu den Fahrwerksklappen, die beiden „Beulen“ geben Platz für die Bereifung, da keine Positionsmarkierung vorhanden, nach Skizze montieren, parallel nebeneinander. 

Propeller würde ich erst als Letztes montieren, auch aus Klarsichtfolie angedeutete „Drehscheiben“ sind möglich (auch im Bobkow-Projekt vorhanden). 

Die Außenflügel Teile 20 bitte um 1° mit negativer Pfeilung montieren. 

In meiner kurzen Baubeschreibung ist nur das Wesentliche enthalten und dass ich keinen Anspruch auf Vollzähligkeit erhebe, erkennt man auch daran, dass ich das Fahrwerk dem „Künstler“ selbst überlasse. (mögliche Quellen könnten Typensammler oder Kranichmodellbogen sein)

 

Viel Spaß beim Basteln ! Hinweise sind willkommen, an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bilder von gebauten Modellen sind unter der AN-24 1. Auflage eingestellt.

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